Untersuchungen zur Verdichtungsgefährdung
Untersuchungen zur Verdichtungsgefährdung und Wasserhaushalt von
landwirtschaftlichen Flächen durch Anwendung von geophysikalischen
und bodenphysikalischen Methoden
Karin Marschall
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ in Leipzig
Department Monitoring- und Erkundungstechnologien
http://www.ufz.de/met
Ziel der Arbeit ist es mit Hilfe von geophysikalischen und bodenphysikalischen Methoden die Verdichtungsgefährdung von landwirtschaftlichen Böden zu untersuchen.
In einem ersten Schritt wird anhand von punktuellen Untersuchungen an typischen sächsischen Ackerböden eine regionale Einschätzung der Verdichtungsgefährdung von Ackerböden durchgeführt. Dazu werden Untersuchungen zum derzeitigen Gefügestatus der Böden, ihrer mechanischen Stabilität und mechanischen Belastung durch die im Betrieb eingesetzten landwirtschaftlichen Maschinen durchgeführt bzw. herangezogen. Verschiedene zur Verfügung stehende Beurteilungsmodelle zur Abschätzung der Verdichtungsgefährdung eines Bodens sollen anhand der verfügbaren Daten miteinander verglichen werden.
Der zweite Schritt hat die flächenhafte Darstellung der Verdichtungsempfindlichkeit von Böden eines landwirtschaftlichen Betriebes zum Ziel. Hierbei soll unter anderem geprüft werden, inwieweit geophysikalische Flächenmessungen mit Elektromagnetischer Induktion (hier EM38DD) und Gammaspektrometrie sinnvoll und effizient in ein Messkonzept integriert werden können, um mit einer Methodenkombination aus geophysikalischen und bodenphysikalischen Verfahren die Datenverlässlichkeit zu erhöhen und Flächenkarten zu erhalten.
Finanzierung: Die Arbeit wird aus den Hausmitteln des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ in Leipzig finanziert.
Kooperationen:
Die Bearbeitung des Themas erfolgt in Zusammenarbeit mit dem
- Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie- LfULG, Referat 72 "Bodenkultur" und der
- Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften.