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Anfahrt zur Theodor-Lieser-Str. 11 auf dem MLU-Campus Heide-Süd
Campusplan Heide-Süd.pdf (27,2 KB)  vom 19.08.2022

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Professur für Nachhaltige Nutztierhaltung und Tiergesundheitsmanagement

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Professur für Nachhaltige Nutztierhaltung und Tiergesundheitsmanagement

Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. med. vet. Markus Freick

Übersicht

Über uns

Die Professur für Nachhaltige Nutztierhaltung und Tiergesundheits-management an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg widmet sich der wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Weiterentwicklung von Haltungssystemen für landwirtschaftliche Nutztiere. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Tiergesundheit, das Tierwohl, die Umweltverträglichkeit sowie die ökonomische Tragfähigkeit moderner Tierhaltung.

Unsere Forschung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der biologische, veterinärmedizinische, agrarwissenschaftliche und gesellschaftliche Aspekte miteinander verbindet. Ziel ist es, innovative Strategien zu entwickeln, die eine zukunftsfähige Tierproduktion ermöglichen – sowohl im Hinblick auf Klimaschutz und Ressourcenschonung als auch auf die Erwartungen der Gesellschaft an eine ethisch verantwortbare Tierhaltung.

Im Rahmen der agrarwissenschaftlichen Studiengänge bieten wir praxisnahe Lehre auf dem neuesten Stand der Forschung. Gleichzeitig pflegen wir enge Kooperationen mit landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden und Partnern aus Forschung und Praxis, um wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die Anwendung zu bringen.

Unser Team engagiert sich dafür, junge Menschen für die Herausforderungen und Chancen der Nutztierhaltung der Zukunft zu begeistern und zur aktiven Mitgestaltung eines nachhaltigen Agrarsektors beizutragen.

(Fotos: Babett Bartling)

(Fotos: Babett Bartling)

(Fotos: Babett Bartling)

News

Exkursion LUA (Foto: Markus Freick)

Exkursion LUA (Foto: Markus Freick)

Exkursion LUA (Foto: Markus Freick)

Studierendenbesuch an der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen in Leipzig

Im Rahmen des Moduls Tierhygiene und Tiergesundheitslehre besuchten Studierende des Bachelorstudiengangs Agrarwissenschaften am 5. Mai 2026 die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen am Standort Leipzig. Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Holger Behn sowie weiteren Kolleginnen und Kollegen erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die praktische Arbeit der Einrichtung. Im Fokus standen insbesondere die pathologische und mikrobiologische Diagnostik von Tierseuchen und Tierkrankheiten sowie deren Bedeutung für Herdengesundheit und Verbraucherschutz.

Der Besuch bot den Studierenden die Möglichkeit, theoretische Inhalte aus den Lehrveranstaltungen mit praxisnahen Anwendungen zu verknüpfen und einen Eindruck von den vielfältigen Aufgabenfeldern der amtlichen Veterinärdiagnostik zu gewinnen. Wir danken dem gesamten Team der Landesuntersuchungsanstalt herzlich für die engagierte Führung und die interessanten Einblicke.

Geflügelhaltung (Foto: Markus Freick)

Geflügelhaltung (Foto: Markus Freick)

Geflügelhaltung (Foto: Markus Freick)

Diskussionsrunde (Foto: Markus Freick)

Diskussionsrunde (Foto: Markus Freick)

Diskussionsrunde (Foto: Markus Freick)

Geflügelexkursion

Im Rahmen des Mastermoduls „Aktuelle Aspekte der Nutzgeflügelforschung“ fand am 28. April 2026 eine Exkursion zur Wimex Group am Standort Baasdorf statt. Die fachliche Begleitung erfolgte durch Saeid Najati und Tilmann Coenen.

Im Mittelpunkt stand die Besichtigung einer Broiler-Elterntierfarm. Den Studierenden wurden der Stallaufbau sowie zentrale Elemente der Herdenführung praxisnah erläutert. Dabei wurde insbesondere auf das Zyklogramm der Elterntierhaltung mit den verschiedenen Produktionsphasen eingegangen. Ergänzend wurden Aspekte der Tierbetreuung sowie die Organisation der Eierabnahme und innerbetrieblichen Abläufe dargestellt. In der Firmenzentrale folgten Fachvorträge: Saeid Najati stellte wesentliche Grundlagen und Herausforderungen im Management von Broiler-Elterntieren vor, während Tilmann Coenen einen Überblick über die Unternehmensstruktur und das Portfolio der Wimex Group gab. In der anschließenden Diskussion mit den Studierenden wurden vor allem Präventionsmaßnahmen zur Stabilisierung der Tiergesundheit vertieft. Darüber hinaus wurden praktische Fragestellungen zum Umgang mit verlegten Eiern und deren Bedeutung für Management und Hygiene im Bestand diskutiert.

Die Exkursion ermöglichte eine anschauliche Verknüpfung von theoretischen Inhalten mit praktischen Einblicken in die Elterntierhaltung und verdeutlichte die Relevanz eines strukturierten Managements entlang der Produktionskette. Ein besonderer Dank gilt der Wimex Group sowie den Referenten für die Organisation und die offenen Einblicke in die betriebliche Praxis.

"George“ auf dem für ihn gebauten Operationstisch (Foto: Jens Thielebein)

"George“ auf dem für ihn gebauten Operationstisch (Foto: Jens Thielebein)

„George“ nach der Operation mit seinem speziellen Verband (Foto: Jens Thielebein)

„George“ nach der Operation mit seinem speziellen Verband (Foto: Jens Thielebein)

Chirurgische Versorgung einer Oberarmfraktur bei einer Aldabra-Riesenschildkröte

Die männliche Aldabra-Riesenschildkröte „George“ lebt auf der Insel Desroches. Mit seinem Körpergewicht von 250 kg ist er das inoffizielle Wahrzeichen der Insel, die Teil der Seychellen ist.

Anfang Januar 2026 zeigte „George“ eine hochgradige Bewegungsstörung seiner linken Vordergliedmaße. Die hallesche Firma ResortDoc GmbH, unter Leitung von Hendrik Liedtke, betreibt auf der Insel ein Medical Center. Der vor Ort tätige humanmedizinische Kollege Lukas Kamarad konnte röntgenologisch eine Oberarmfraktur diagnostizieren. Eine chirurgische Intervention war unbedingt notwendig. Der Orthopäde Felix Göbel und der Tiermediziner Jens Thielebein trafen am 13. Januar auf der Insel ein. In einer aufwendigen Operation am Tag später gelang es, die beiden Frakturenden einzurichten und mittels einer Platte und 9 Schrauben zu fixieren. Damit die operierte Gliedmaße nicht belastet wird, erfolgte über einen halben Autoreifen das Anlegen der Vordergliedmaße am Körper. Dieser Autoreifen muss dann über Spanngurte am Panzer fixiert werden.

Mit einer Ausheilung der Fraktur ist frühestens in 6 bis 9 Monaten zu rechnen. Bis dahin sind eine Vielzahl von Kontrollen der Gliedmaße, Röntgenaufnahmen und Physiotherapie notwendig.

Bullenstation Erfurt

Bullenstation Erfurt

Bullenstation Erfurt

Exkursion zur Bullenstation Erfurt – praktische Einblicke in Reproduktionstechniken

Im Rahmen des Mastermoduls „Angewandte Reproduktionsphysiologie und Biotechniken der Nutztiere“ besuchten Studierende der MLU Halle-Wittenberg am 9. Dezember 2025 die Bullenstation der Qnetics GmbH in Erfurt. Nach einer Einführung in Aufbau und betriebliche Abläufe der Station folgte eine Bullenpräsentation verschiedener Rassen sowie ein Präsentationssprung eines Bullen. Im Labor konnten die Studierenden anschließend die Verarbeitung und Qualitätskontrolle des gewonnenen Ejakulats nachvollziehen – ein praxisnaher Einblick in zentrale Schritte der Reproduktionsbiotechnologie.

Nach einem Mittagsimbiss wurde in einem Fachvortrag das Thema „Nachhaltige Tierzucht aus Sicht der Qnetics“ beleuchtet. Dabei standen Tiergesundheit, Zuchtstrategien und die Verantwortung moderner Nutztierhaltung im Fokus. Die Exkursion ermöglichte wertvolle Einblicke in die Verbindung von wissenschaftlichen Grundlagen und praktischer Anwendung und stärkte das Verständnis für nachhaltige Zuchtkonzepte. Unser Dank gilt insbesondere der Stationstierärztin Frau Tschada sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Qnetics.

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