Informationen zum Umgang mit KI
Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist auch im universitären Alltag zunehmend verbreitet. Viele Studierende nutzen KI-gestützte Anwendungen für Recherche, Strukturierung und Schreibprozesse. KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein, ersetzt jedoch nicht die eigenständige wissenschaftliche Leistung. Verantwortung für Inhalte und Ergebnisse bleibt bei den Studierenden.
Die Universität empfiehlt daher, Kompetenzen im Umgang mit KI zu erwerben. Dazu gehört, sowohl die Potenziale als auch die Grenzen der Technologie zu verstehen. KI kann Informationen schnell aufbereiten, ist jedoch fehleranfällig und kann ungenaue Inhalte liefern. Ergebnisse müssen daher stets kritisch geprüft werden.
Die MLU hält ein kostenloses Angebot an professioneller KI (u.a. ChatGPT 4.0) für MLU-Mitglieder bereit („MLU-KI“). Bei Nutzung der MLU-KI werden die Prompts datenschutzkonform und anonymisiert auf einem speziellen Server gespeichert. Viele externe KI-Anwendungen verlangen dagegen eine individuelle Registrierung, sind in der professionellen Version häufig kostenpflichtig und es ist oft nicht wirklich transparent, was mit den Eingabedaten (Prompts) passiert. Studierenden sollten (nach einer kurzen Schulung) deswegen das kostenlose, sichere und datenschutzkonforme KI-Angebot der MLU nutzen; es kann auch von Lehrenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen gemeinsam mit den Studierenden genutzt werden. Zur Unterstützung bietet die MLU ein KI-Portal mit Informationen zu Tools, Datenschutz und Leitlinien.
Inwieweit die Nutzung von KI im Rahmen von Lehrveranstaltungen erlaubt ist (z.B. Hilfe bei der Erstellung von Protokollen und Abschlussarbeiten) und wie dies jeweils dokumentiert werden muss, hängt von den jeweiligen Modulverantwortlichen ab. Die MLU hat diesbezüglich „Leitlinien für den Umgang mit generativen KI-Systemen an der MLU in Studium und Lehre“ herausgegeben.




